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Gedanken des Himmels

Gedanken des Himmels

Gott Vater im Himmel hat für uns Menschen nur Gedanken der Liebe, der Versorgung, der Heilung bzw. “Gedanken des Himmels”.

Er will heilen und weit mehr für uns tun, als wir denken oder erbeten können. ABER, allzu oft empfangen wir nicht das, was Gott Vater uns geben und schenken möchte. Die Frage ist, warum?

    Gott Vater im Himmel hat für uns Menschen nur Gedanken der Liebe, der Versorgung, der Heilung bzw. “Gedanken des Himmels”.

    Er will heilen und weit mehr für uns tun, als wir denken oder erbeten können. ABER, allzu oft empfangen wir nicht das, was Gott Vater uns geben und schenken möchte. Die Frage ist, warum?

    In Römer 6,16 (16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?) lesen wir, dass wir Knechte werden, wenn wir nicht glauben und empfangen, was Gott Vater uns bereitet hat.

    Das Problem ist oft, dass wir “berechtigte Entschuldigungen” für unseren Unglauben und Zustand der Knechtschaft haben.

    Ich möchte einiges aufschreiben, was uns zu “Knechten des Elends” macht und dann will ich euch den “richtigen Weg der Freiheit” in Jesus aufzeigen.

    Sieben Gründe an dem Beispiel Israels, warum wir nicht glauben und zu Knechten unserer Umstände werden:

    1. Erschöpfung und Entmutigung

    2. Mose 6,9
    9 Mose sagte das den Israeliten; aber sie hörten nicht auf ihn vor Kleinmut und harter Arbeit.

    Die Israeliten waren müde, so wie wir es auch oft sind. Ihr Mut und Glaube, dass “der Befreier” kommt, war nach 430 Jahren “klein”. Somit hatten sie keinen Glauben mehr.

    Wenn wir müde sind, neigen wir dazu, aufzugeben bzw. nicht zu glauben. Wenn die Befreiung nicht schnell kommt, verzagen wir und geben unsere Hoffnung auf.

    2. Kraftlosigkeit nach viel Arbeit oder Warten

    Nehemia 4,2-4
    2 und verschworen sich alle miteinander hinzuziehen, um gegen Jerusalem zu streiten und bei uns Verwirrung anzurichten. 3 Wir aber beteten zu unserm Gott und stellten gegen sie Tag und Nacht Wachen auf zum Schutz vor ihnen. 4 Und das Volk von Juda sprach: Die Kraft der Träger ist zu schwach und der Schutt ist zu viel; wir können an der Mauer nicht weiterbauen.

    Oft nachdem wir viel gebetet, geglaubt, gefastet und investiert haben, dass unsere Arbeit bzw. unsere Situation sich ändert, verzögert sich die Erhörung des Gebets. Die Gefahr ist dann, dass wir aufhören zu beten – leider!

    Aufgeben ist nicht nur eine Sackgasse sondern “wir gehen wieder zurück nach Ägypten”.

    3. Angst vor dem Feind

    1. Samuel 17,24-25
    24 Und wer von Israel den Mann sah, floh vor ihm und fürchtete sich sehr. 25 Und die Männer von Israel sprachen: Habt ihr den Mann heraufkommen sehen? Er kommt herauf, um Israel hohnzusprechen. Wer ihn erschlägt, den will der König sehr reich machen und ihm seine Tochter geben und will ihm seines Vaters Haus frei machen von Lasten in Israel.

    Wenn wir aufhören auf Jesus zu schauen, schauen wir auf den Feind. Und plötzlich wird unsere Situation unbesiegbar – sie wird zu einem Goliath. Wird unsere Situation (z.B. Not) zu einem “Goliath-Berg”, dann besteht die Gefahr, dass wir fliehen und aufgeben, so wie die Israeliten. Meistens suchen wir eigene Lösungen.

    4. Ich bin nicht fähig – “Heuschrecken-Mentalität”

    1. Könige 20,27
    27 Und Israel wurde auch aufgeboten, versorgte sich und zog hin ihnen entgegen und lagerte sich ihnen gegenüber wie zwei kleine Herden Ziegen. Von den Aramäern aber war das Land voll.

    4. Mose 13,33
    33 Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen.

    Wenn wir uns wie eine Heuschrecke sehen oder verhalten, dann werden wir es aussprechen, ausleben und glauben und somit werden wir unfähig zu siegen. Was wir reden, das sind wir! Gott hat uns immer zum Sieger gemacht.

    5. Türen aus Angst schließen

    Johannes 20,19
    19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!

    Wenn nicht alles so verläuft, wie wir es erwartet haben und die Situation wird prekär, dann werden wir in uns die “Türen des Glaubens” verschließen (= Unglaube). Vergiss aber nicht: Jesus kann durch verschlossene Türen gehen!

    6. Zweifel

    Johannes 20,24-28
    24 Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben. 26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen

    waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! 27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

    In Krisensituationen ist die Gefahr groß, dass wir uns festlegen mit Worten und Gedanken, die aus Zweifel und Wankelmütigkeit kommen. Jemand sagt z.B.: “Ich werde ab jetzt, nicht mehr glauben, es sei denn, dass ich eine besondere Erfahrung mache. Ich muss es sehen, fühlen und bestätigt haben, dass mein Wunder, Gebet usw. geschehen ist und erhört wurde.”

    7. Anklage – es ist zu spät, es wird einfach nichts

    Johannes 11,21-23
    21 Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben. 22 Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. 23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

    Wenn, wenn, wenn…

    Martha sagte zu Jesus: “Wenn du bei uns gewesen wärst, wäre mein Bruder Lazarus nicht gestorben.”

    Anklage ist der Nachfolger von Unglaube. Unsere Sprache verrät uns. Unsere Haltung entspricht dem, was wir sagen.

    Wie können wir den Glauben Gottes in unserer Situation sehen und erleben?

    1. Korinther 3,16
    16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

    Erkenne, WER in dir wohnt. Dein Geist ist voll Glauben, da Vater, Sohn und Heiliger Geist darin wohnen. Sie warten darauf, dass du ihnen erlaubst, durch Gottes und durch deinen Glauben freigesetzt zu werden, um dein Wunder freizusetzen.

    Es heißt in Jesaja 65, 14

    24 Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.

    Gottes Handeln kommt aus einer übernatürlichen Dimension, d.h. aus der geistlichen Welt. Deswegen müssen wir lernen zu verstehen, besonders wenn wir schwach, müde und sogar rebellisch sind, dass Sein Wirken immer gemäß seines Zeitplanes ist und dass er nie zu spät kommt. Er sieht das ganze Geschehen und nicht nur deine Verzweiflung.

    Jeremia 33,3
    3 Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.

    Gott ist treu, Vater, Liebe und ER weiß wie kein anderer, was du durchmachst, besonders wenn du in Not bist. Fange an und gibt nicht auf, IHN gemäß seines Wortes anzurufen. Denn was ER sagt, das tut ER auch. Rufe ihn an, entgegen allen Umständen (z.B. unheilbare Krankheit, psychische Krankheit, finanzielle Not, unlösbare Nöte in Ehe, Familie, Gemeinde).

    Gott wird dich erhören. Er weiß und kennt die Situation, in der du dich befindest, schon bevor sie entstanden ist. ER kennt den Ausweg und ER ist dein Ausweg.

    Lerne und bleibe dabei, Gott mit Worten zu danken. Singe Lieder, die IHN groß machen.

    Bekenne glaubensvolle Bibelstellen.

    Widerstehe dem Geist der Bedrückung und der Hoffnungslosigkeit.

    Lass für dich immer wieder beten, bis du selbst in dem stehen kannst, was Gottes Wort sagt.

    Denke in Freiheit und nicht in Gefangenschaft, nicht in einer “Verlierer-Mentalität”.

    Dein Gott kommt immer zur rechten Zeit und wird dich niemals übersehen noch vergessen.

    Vergiss nicht, du bist sein Kind.