Der Heilige Geist warnt Menschen
Als ich noch Teenager in Schottland war, wurde ich zu einem Treffen für junge Menschen auf eine Insel in Nordschottland eingeladen. Das Jahr 1969 gab meinem Leben eine völlig neue Richtung – für den Rest meines Lebens. Vor 52 Jahren hat Gott mich souverän und liebevoll aus der Macht Satans befreit und mir alle meine Sünden vergeben. Ich bitte euch heute: Kommt auf den Weg, der Jesus heißt, und lasst euch für immer retten, lieben und heilen.
Der Heilige Geist warnt Menschen
Liebe Leserinnen und Leser,
in 1. Mose 6,3 sprach Gott folgende Worte zu Mose:
Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn er ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertzwanzig Jahre.
Gott hat eindeutig eine Grenze gesetzt, wie lange er Rebellion und Sünde der Menschheit duldet.
Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied. (2. Mose 34,6-7)
Wenn Gottes Geduld jedoch zu Ende ist, sind die Konsequenzen oft schrecklich und grausam.
In Römer 11,22 lehrt uns Gottes Wort warum:
Darum sieh die Güte und die Strenge Gottes: die Strenge gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du in der Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden.
Gott ist zugleich gütig und ernst. So ist auch der Heilige Geist.
Ein Beispiel finden wir in Lukas 12,20–21 im Gleichnis vom reichen Bauern:
Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.
Seit vielen Jahren bete ich nach Epheser 5,14: „Wach auf, wach auf, der du schläfst …“:
… denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.
Und doch gibt uns Gott, unser Vater, Herr und Retter, Hoffnung.
Vor vielen Jahren habe ich eine Aussage gehört, die mich bis heute begleitet: „Gott liebt uns so sehr, weil er nicht will, dass wir so bleiben, wie wir sind.“ (Zitat unbekannt)
Eine der bewegendsten Geschichten des Alten Testaments ist die Geschichte des Jona. Gott hatte sich vorgenommen, Ninive mitsamt seinen Bewohnern zu zerstören. Hier lesen wir von der überwältigenden Gnade und Liebe Gottes für eine Stadt mit 120.000 Einwohnern, die er eigentlich vernichten wollte.
Sowohl die Bewohner der Stadt als auch Jona selbst taten Buße:
… und sie sollen sich in den Sack hüllen, Menschen und Vieh, und heftig zu Gott rufen. Und ein jeder kehre um von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände! Wer weiß, ob Gott nicht umkehrt und es ihn reut und er sich abwendet von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. Als aber Gott ihr Tun sah, wie sie umkehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn das Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht. (Jona 3,8-10)
Gott warnt die Menschen nicht, wenn es keine Hoffnung gibt (siehe Hebräer 11,1). Gott gibt Sündern jedoch eine Chance.
Durch Jesus, der das größte Opfer für alle Menschen brachte, können wir heute Gottes Gnade (seine Gunst und Gelingen) empfangen, anstatt die Ewigkeit im Scheol, getrennt von Gott, zu verbringen (siehe Lukas 16,19–31 und Lukas 23,32–43).
Der reiche Mann und der arme Lazarus starben am selben Abend und beide haben eine Entscheidung für die Ewigkeit getroffen. Wo willst du die Ewigkeit verbringen? Diese Entscheidung liegt bei dir – nicht bei Gott oder einem anderen Menschen.
Als ich noch Teenager in Schottland war, wurde ich zu einem Treffen für junge Menschen auf eine Insel in Nordschottland eingeladen. Das Jahr 1969 gab meinem Leben eine völlig neue Richtung – für den Rest meines Lebens.
Vor 52 Jahren hat Gott mich souverän und liebevoll aus der Macht Satans befreit und mir alle meine Sünden vergeben. Ich bitte euch heute: Kommt auf den Weg, der Jesus heißt, und lasst euch für immer retten, lieben und heilen.
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14,6)
Vergesst Folgendes nicht: Gott ermahnt uns nie, wenn es keine Hoffnung gäbe.
Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. (Römer 5,5)
Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende … (Klagelieder 3,22)
Lasst euch heute warnen. Geht nicht mit der Welt, denn sie führt zum ewigen Tod – Jesus aber führt zum ewigen Leben.
Euer Brian Williamson
(Alle Bibelzitate stammen aus der Lutherbibel 2017.)

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